vivalafutbol

vivalafutbol








Links












TuS Mayen – Eintracht Trier 31.07.07

Du bist bei der Arbeit und freust dich auf den Feierabend. Doch irgendwie weißt du gar  nicht so recht auf was man sich denn dabei freuen soll. Plötzlich klingelt dein Telefon und neugierig nimmst du ab wer denn in der Hektik stören könnte. Es ist ein Freund, der dich fragt, ob du Lust hast mit ihm zum Fußball zu fahren. Da dein Heimatverein heute ein Testspiel hat, lehnst du dankend ab und entgegnest, dass du keinen Spass mehr an diesen müden Testkicks hast. ‚Nene’ meint die Stimme am andern Ende des Tunnels ‚heute ist Oberligaspieltag’. Deine Augen fangen an zu glänzen und dein Leben hat wieder einen Sinn...so dürfte sich ein mancher Fußballfan gefreut haben, als es denn endlich wieder losging mit der Kickerei auf dem grünen Rasen, in Wettbewerbsmanier versteht sich!

 

Für uns ging es also heute nach Mayen, wo der heimische TuS die Eintracht aus Trier willkommen heißen sollte. Für einen Koblenzer natürlich eine schwierige Frage, wem man die Punkte denn mehr gönnen würde, aber letztendlich spielte dies eh keine Rolle.

Also schufftete ich die Mittagspause durch, um auch pünktlich am vereinbarten Startort parat zu stehn, von dem man kurze Zeit später mit knapp 2 Autobesetzungen aufbrach.

Nach nur kurzem Anfahrtsweg und Parkplatzsuche, bewältigte man die letzten Meter zum Stadion ‚per pedes’. In Stadionnähe wurde man auch gleich von einem uns wohl bekannten Gesicht begrüßt: Wolle Göbel konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen dem gefährlichen Mob aufzulauern und uns nötige Fragen wie „Ihr wollt doch nicht etwa in den Gästeblock?“ zu stellen...natürlich machte sich der sage und schreibe 6-mann starke Aufmarsch nicht in Richtung Gästebereich sondern siedelte sich auf der Haupt“Tribüne“ an. Man erspähte die angereiste Krabbelgruppe aus Trier, die uns im Verlaufe des Spiels noch bei Laune halten sollte.

Zum Spiel kann man sagen, dass Trier das Ding ziemlich souverän nach Hause schaukelte. 3:0 hieß es am Ende und nachdem man sich noch mal köstlich über die Kinderhorde amüsieren konnte, zog man kurz nach dem Schlusspfiff auch schon wieder von dannen. Man wurde natürlich noch von ca 10 grünen Marsmännchen begleitet, die wohl nix besseres zu tun hatten, und so konnten wir uns einige kleine Laufeinheiten und dem Zug durch eine Einbahnstraße nicht verkneifen, sodass man die Helfer schon fast abgeschüttelt hatte. Am Auto angekommen kamen sie dann doch noch einmal näher ,aber auf der Straße wurden sie dann endgültig abgehangen...

 

Ein schönes Dienstagabend Programm, das ein wenig Unterhaltung bot und die Spannung auf den Saisonbeginn noch einmal steigerte...ich kann es kaum noch erwarten! Der triste Alltag ohne Fußball dauert jetzt schon eine halbe Ewigkeit an...naja bald ist’s ja vorbei! =)
8.8.07 20:04


TSV Havelse – TuS Koblenz 05.08.2007

Mit einem eigens gemieteten Bus setzte sich der Tross am frühen Morgen in Bewegung und rollte zügig richtung Niedersachsen-Ost. Da die Sommerpause gierig auf Fußball gemacht hatte waren alle top motiviert und so verging die Fahrt auch in Windeseile. Die Zeit wurde mit einigen lustigen Lieder schnell überbrückt und im Nu war man auch schon vor den Toren „Hannois“ angelangt.

Am Stadion angekommen machte man sich fertig zum Aussteigen, aber die übereifrigen Beamten der ausführenden Gewalt hatten wie so oft mal wieder einen besseren Plan und lotsten den Bus auf einen abgelegenen Landstraßenparkplatz. Begründung: Der Weg zum Stadion auf der Straße (die man ja rein theoretisch hätte gar nicht benutzen müssen) sei zu gefährlich und so müsste man uns eskortieren. Geht’s noch???

Irgendwann kam man dann wieder am Stadion an und hielt im Gästebereich Einzug. Es werden wohl um die 100 Schängel gewesen sein, die sich zu Spielbeginn im Awaysektor eingefunden hatten und sich die kleine aber feine Pyroeinlage nicht entgehen lassen wollten. Nach dem man sich sowohl akustisch als auch visuell bemerkbar gemacht hatte flachte die Stimmung mit der Führung und dem wachsenden Vorsprung weitesgehend ab und man besinnte sich auf Energiesparmaßnahmen, denn die Sonne meinte es an diesem Tag mal wieder sehr gut mit uns.

Nach Schlusspfiff war man darauf besinnt, das weite Rund schnellstmöglich zu verlassen, da der Kick nicht gerade Begeisterung hervor rief und die Anreise doch viel Kraft gekostet hatte.

So ließ man den kleinen Haufen erlebnisorientierter Hannoveraner hinter sich und verabschiedete sich von dem Dorfpublikum.

Koblenz wurde nach einigen Stunden Durchfahrt schnell erreicht und alle waren froh wieder heimischen Boden unter den Füßen zu haben.

Eine negative Anmerkung kann und will ich mir nicht ersparen: Kaum zu Hause eingetroffen hagelte es wieder Beschwerden und ausartende Anschuldigungen wegen dem Rauch. Angeblich soll eine Zuschauerin mit schweren Verätzungen ins Krankenhaus gebracht worden sein. Ähm...hallo? Habt ihr se eigentlich nit mehr alle? Der Vorfall ereignete sich um die 30. Spielminute, in der die Nebelschwaden schon lange von dannen gezogen waren und so die Sonne freie Bahn hatte. Wegen eben dieser Sonneneinstrahlung, soll es schon vorgekommen sein, dass es manche Leute dann von den Socken haut, wie wohl auch diese Zuschauerin. Aber hauptsache mal wieder die wildesten Vermutungen in die Runde werfen und schön hetzen... Koblenz eben.

Gute Nacht

 

Bilder&Video: http://infernokoblenz.net/fotos/0708/p1.htm 

12.8.07 22:58


Fortuna Düsseldorf – Rot-Weiß Essen 07.08.2007

Einige Tage im Voraus wurde das alt-ehrwürdige Derby zwischen der Fortuna und dem Absteiger aus Essen ausgeguckt, um endlich mal den LTU-Arena Ground abhaken zu können.

So fand man schnell einige Mitstreiter. Etwas dezimiert wartete man dann gegen 16Uhr am Koblenzer Hbf auf den Zug. Nach kurzer Verspätung wegen den Bahnstreiks setzte sich das Gefährt in Bewegung und in Null Komma Nichts war man schon in Düsseldorf angelangt. Per Handy wurde unterwegs noch „Der Düsseldorfer“ motiviert, sich das Spiel mit uns anzugucken und mit eben jenem traf man sich dann im großräumigen Hbf.

Praktischer Weise hatte man sich somit auch gleich einen Führer eingekauft, der uns sicher und schnell zum Stadion, per U-Bahn, brachte.

Unterwegs wurde der vordere Teil der Bahn, in welchem sich die Ultras aus Essen befanden, von den parallel zum Zug laufenden Ultras Düsseldorf ein wenig in die Zange genommen, und so manches Schicksal eines Knallkörpers wurde besiegelt. Man kam trotzdem gesund am Stadionbahnhof an und verirrte sich direkt einmal im UE-Mob...doch glücklicherweise traten diese nicht sehr geschlossen und etwas verwirrt auf, sodass man den Cortego hätte locker auseinander nehmen können aus Düsseldorfer Sicht.

Doch da man als neutraler Besucher angereist war, entfernte man sich schnell von solchen Gedanken und besorgte sich schnell ein paar Karten für den Regionalliga Nord Klassiker. So fand man sich im Oberrang über dem Supportersbereich der Heimfans ein und klärte erst mal die Lage. Die Kommerzarena versprüht wenig Flair. Beton und Stahl konnte man überall ausmachen...und die viel zu bunten Sitze ließen das Gefühl aufkommen, im Kinderparadies angelangt zu sein. Auch unterhalb der Tribünen war die Ansicht erschreckend und erinnerte in keinster Weise an ein Fußballstadion, man kam sich eher vor wie in einem Flughafengebäude.

Nichts desto trotz erwartete man freudig das Spiel und so konnte es, zu unserem Ärgernis mit viertelstündiger Verspätung, los gehen... Auf Düsseldorfer Seite gab es eine Mini-Choreo die aber sehr simpel und etwas einfallslos wirkte. Die Essener hingegen setzten eher auf Pyrotechnik, und so beglückte man das Heimvolk mit einer mittleren Portion Rauch.

Das Spiel war erschreckend schwach und auf den Rängen dominierten ganz klar, die 5-6.000 mitgereisten Essener Fans. Stimmung kam im Heimblock eigentlich nie richtig auf, nur bei der ein oder anderen Spielsituation zog ein Großteil der Tribüne mit und es kam derbywürdige Stimmung auf die zur Gänsehautatmosphäre einlud.

Das Spiel dümpelte so vor sich hin und es kam zu keinen nennenswerten Aufregern, nur vereinzelt wurde richtig guter Fußball gespielt. Nach 60min hieß es dann Abschied nehmen da ein Zug nun mal nicht wartet und so zog man dann mit einem Düsseldorfer Zivi im Schlepptau Richtung Hauptbahnhof.

Mit Ach und Krach erreichte man den Anschlusszug nach Solingen und nach Köln von wo aus es dann in die Heimat zurück ging. Gegen 00.30Uhr erreichten wir dann endlich wieder Koblenz City. Vielen Dank an die Mitstreiter ich denke es war ne lustige Tour und ne gute Abendgestaltung allemal! Also denn...auf zu neuen Abenteuern!

 

Bilder: http://jawattdenn.de/saison0708/200708_rl_fdrwe1.php3?style=1

 

13.8.07 00:27


FSV Mainz 05 (4) – TuS Koblenz (1) 1.Spieltag 07/08 (12.08.2007) 20.300 Zuschauer. Bruchwegstadion

Das erste Meisterschaftsspiel der Saison 07/08 stand an diesem Sonntag auf dem Programm und die Vorfreude auf dieses Spiel war enorm. Der Spassfaktor stand bei dieser Reise klar an erster Stelle aber man war auch darauf erpicht, 3 Punkte vom Bruchweg zu entführen.

So raffte sich ein kleiner wilder Haufen am frühen Sonntagmorgen auf, um sich auf die verhältnissmäßig kurze Reise in die Landeshauptstadt zu begeben. Die Fahrt verlief der Vorfreude entsprechend äußerst amüsant und so manches kühle Getränk verlor seinen Verschluss und anschließend den Inhalt.

Frühzeitig traf man in Mainz ein und wurde sogleich freundlich von den Orstansässigen begrüßt. Der altbekannte Weg zum Stadion, bzw zur Kneipe, wurde in Windeseile zurückgelegt, da man doch einiges an Durst mitgebracht hatte. Im Laufe der nächsten Stunden begrüßte man jeden einzeln und hier und da wurde ein Bierchen getrunken. Kurz vor knapp schlenderte man dann gemütlich die letzten Meter zum Gästeeingang und konnte dort ohne Probleme samt Utensilien die Ränge besetzten. Lediglich mit unserem Banner kam es zu kleineren Scharmützeln, doch auch dieses Problem wurde gelöst.

Jenes wurde dann auch zum Einlaufen auf dem Zaun präsentiert und fand dann seinen Platz unterm Capo-Turm. Ebenso wurde unsere Mannschaft mit vielen neuen Fahnen begrüßt, die in der viel zu langen Sommerpause das Licht der Welt erblickt hatten. So ergab sich ein schönes Bild und die Stimmung war recht gut.
Leider schwamm man nicht sehr lange auf der Welle des Erfolgs denn die Knappen des Fußballsportvereins besiegelten schnell das Schicksal unserer geliebten Turn-und Spielvereinigung und so stand es nach nicht einmal einer viertel Stunde schon 0:1. Jetzt hieß es erst recht Vollgas geben, nicht nur auf dem Platz. Die Mannschaft wurde lautstark unterstützt und so wurde der Anhang aus der Rhein-Mosel-Metropole mit dem Ausgleich noch vor der Pause belohnt. Doch das 1:1 konnte nicht lange gehalten werden und am Ende hieß es 1:4 aus Schängel-Sicht. Es blieb nur die Devise „Abhaken und Mund abputzen“. Sowas kann zum Saisonauftakt mal passieren, aber bitte nicht noch einmal in dieser Saison.

Man verbrachte den frühen Abend noch mit den Gleichgesinnten aus der Mainzer Ultra’ Szene und schaute sich gemeinsam noch die Pokalauslosung an. Um halb neun musste auch der kleine zurück gebliebene Haufen die Örtlichkeiten verlassen und trat die Heimreise an. Die kleine Gruppe verbrachte die Heimfahrt mit reichlich Schabernack und Dummschwallerei. Aber ma san doch alles gude Schlabbese.

In Koblenz beglückte man noch die Bahnhofskneipe mit unserer Anwesenheit und ließ den Abend in lustiger Gemeinschaft ausklingen. Nach und nach löste sich die Veranstaltung auf und ein jeder begab sich auf den Weg zu seiner heimischen Schlafstätte.

Man sieht sich am Freitag wieder, wenn es gegen den FCA darum geht, die Absiegsränge wieder zu verlassen.

Gruß

Bilder & video: http://infernokoblenz.net/fotos/0708/1.htm

13.8.07 23:36


TuS Koblenz (2) – FC Augsburg (1) 2. Spieltag 07/08 (17.08.07) 9.750 Zuschauer

An einem schönen Freitagabend, da spielt unsre TuS... Also nichts wie los zum Stadion Oberwerth. Früh traf man sich an diesem Nachmittag um schon vor Öffnung der Tore im Inneren des weiten Rundes die für heute geplante Choreographie ausgiebig vorzubereiten. Allemann anpacken hieß es dann schon 2 ½ Stunden vor Spielbeginn und es wurde fleißig gehämmert und geschraubt. Pünktlich zum Anpfiff konnte man das sehr arbeitsintensive und kostspielige Projekt dann der Öffentlichkeit präsentieren: Eine Zettelchoreo verbunden mit einem großen Spruchband („Nur drei Farben! Blau, Schwarz, Gelb – Aber für uns der Mittelpunkt der Welt) und der passend dazu gestalteten „Blockfahne vor dem Block“ rundeten das Gesamtbild der Nordkurve ab und versprühten im Stadion endlich mal wieder Gänsehautatmosphäre.

Die, durch die Choreo positiv verbreitete Stimmung, wirkte sich auch auf den Support aus und so konnte man in der ersten halben Stunde nicht nur durch ausgeprägtes Fahnenschwenken glänzen. Nach einer knappen halben Stunde durfte man dann endlich den ersten Heimspieltreffer in der neuen Saison bejubeln. Bis zur Halbzeit hielt die gute Stimmung an, verflachte nach dem Wechsel aber zusehends und fand seinen Tiefpunkt dann schließlich im Augsburger Ausgleichstreffer. Doch die Blau-Schwarzen wurden von der Nordkurve weiter angefeuert und die Hoffnung zahlte sich aus. Kurz vor knapp erzielte Sukalo das 2:1 und alle waren sich nun sicher, heute auch den ersten Dreier einzufahren. So sollte es dann auch kommen und man bejubelte zum Schlusspfiff mit der Mannschaft und einer kleinen Humba unseres Kapitains den ersten Heimsieg der Saison.

Mein Fazit für Heute: Geile Choreo! Gute Stimmung in Halbzeit 1 und ein verdienter Sieg!

So kann es weitergehen. Am Sonntag erwarten uns nun die Kietzkicker, bei denen wir natürlich auch 3 Punkte entführen wollen... wenn es wieder heißt:

An einem schönen Sonntagmittag, da spielt unsre TuS...

Bilder: http://infernokoblenz.net/fotos/0708/2.htm

23.8.07 20:42


(1.) FC St. Pauli (1) – TuS Koblenz (0) 3.Spieltag 07/08 (26.08.07) 15.120 Zuschauer. Stadion am Mil

Auf der Reeperbahn nachts um halb 1, ob du en Mädel hast oder auch keins,

Amüsierst du dich, denn das findet sich, auf der Reeperbahn nachts um halb 1.

Wer noch niemals in lauschiger Nacht, einen Reeperbahnbummel gemacht,

ist ein armer Wicht, denn er kennt dich nicht, mein St. Pauli, St. Pauli bei Nacht.


Getreu diesem altehrwürdigem Motto entschloss man sich im Vorfeld, den Abend vor dem Spiel beim Kietzclub im alles andere als lauschigen Hamburger Stadtteil St. Pauli zu verbringen. Schon lange im Voraus sicherte man sich in einem der Reeperbahn nahegelegenem Hotel einige Schlafunterkünfte und so ging es dann am Samstag Vormittag gediegen in Richtung Hafenmetropole. Die Fahrt zog sich aufgrund einiger Staus dann doch etwas in die Länge und nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte man gegen 8 Uhr endlich die Schutzhütte. Schnell das Quartier bezogen und nach einer kurzen Planscheinlage ging es dann auch direkt schon weiter. Man versammelte sich in einer charmanten Fußballkneipe und ließ es sich erst mal gut gehen. Der Abend plätscherte munter vor sich hin und um einem kleineren Aufeinandertreffen mit HSV Anhängern aus dem Weg zu gehen wechselte man dann nach einigen feucht fröhlichen Stunden die Örtlichkeiten. Aber schnell war ein neuer Rastplatz ausgeguckt und man zog von nun an in Kleingruppen durch die Stadt. Als dann gegen 4 Uhr bei den meisten schon die Lichter ausgeknippst waren, setzte ich mich zusammen mit dem letzten überlebenden IK’ler auf die weite Reise zum Hafenkai, wo der sonntägliche Fischmarkt auf uns wartete. Unterwegs bekam man noch Unterstützung von 2 Koblenzer Jungs und am Hafenbecken angekommen zog man sich erst mal ne schöne Räucherforelle und frische Austern rein, die wohl bei keinem der Gruppe so richtig Appetit auslösten. =)

Nichts desto trotz verschwand man dann im Morgengrauen gut gelaunt in den Betten und erwachte 2 Stunden später mit fischigem Aufstoßen und Müdigkeitskomplexen. Lecker... :D

Aber es stand ja noch ein wichtiger Tagespunkt auf dem Programm und so viel das Packen und Duschen keinem richtig schwer. Man kam gut in der Zeit am Stadion Parkplatz an und machte sich direkt im Gästesektor breit, den an diesem Tag wohl um die 800 Leute gefüllt haben dürften. Leider fand man hier alles andere als die Hölle auf Erden wieder und so versuchte man mit einem bunten Intro (Luftballons, Fahnen und Doppelhalter) wenigstens etwas Leben in die Bude zu zaubern. Doch wollte dieses Unterfangen auch auf unserer Seite nicht so richtig gelingen, da den meisten entweder die Anstrengungen des Abends zuvor oder der Anreise zu Gesicht standen. Man gab trotzdem sein bestes, doch leider konnte man keinen Zähler mit nach Hause entführen...naja Fußball ist kein Wunschkonzert, wie wir mit unserem Spruchband „Freiheit für die Fankultur - bringt uns Fußballfreude pur“ ausdrücken wollten. Im zweiten Teil sprach man allerdings einen Dank an das vorbildlich arbeitende Fanprojekt St. Pauli aus, die es dem Gästeanhang ermöglichen, alle Materialien frei zu entfalten.

Bekanntlich verlor man das Spiel mit 0:1 und der Tross enttäuschter Schängel setzte sich sofort in Richtung Heimat unterwegs, schließlich hieß es für die meisten am Montag Morgen wieder früh aufstehen! So entdeckte man auf der Rückfahrt die Reize des ehrwürdigen Mau-Mau-Kartenspiels und musste sogleich feststellen, dass Männer einfach die besseren Menschen sind Nach etlichen Runden und einigen Stunden Fahrt erreichte man dann doch etwas geschafft um 1 Uhr wieder Koblenz. Abschließend kann man sagen, dass dieses Wochenende doch sehr lohnenswert war und alle Kosten und Mühen berechtigt waren!

Am Freitag fallen dann die Bauernlümmel aus der Pfalz über unsere schöne Stadt her, da bei Ihnen wohl wieder einmal die Kartoffeln und Lebensmittel ausgegangen sind...

Auf 3 Punkte gegen das Inzuchtpack und bis zum nächsten Jahr wenn es wieder heißt:

Auf der Reeperbahn nachts um halb 1...

 

28.8.07 17:24


Gratis bloggen bei
myblog.de