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Fortuna Düsseldorf – Rot-Weiß Essen 07.08.2007

Einige Tage im Voraus wurde das alt-ehrwürdige Derby zwischen der Fortuna und dem Absteiger aus Essen ausgeguckt, um endlich mal den LTU-Arena Ground abhaken zu können.

So fand man schnell einige Mitstreiter. Etwas dezimiert wartete man dann gegen 16Uhr am Koblenzer Hbf auf den Zug. Nach kurzer Verspätung wegen den Bahnstreiks setzte sich das Gefährt in Bewegung und in Null Komma Nichts war man schon in Düsseldorf angelangt. Per Handy wurde unterwegs noch „Der Düsseldorfer“ motiviert, sich das Spiel mit uns anzugucken und mit eben jenem traf man sich dann im großräumigen Hbf.

Praktischer Weise hatte man sich somit auch gleich einen Führer eingekauft, der uns sicher und schnell zum Stadion, per U-Bahn, brachte.

Unterwegs wurde der vordere Teil der Bahn, in welchem sich die Ultras aus Essen befanden, von den parallel zum Zug laufenden Ultras Düsseldorf ein wenig in die Zange genommen, und so manches Schicksal eines Knallkörpers wurde besiegelt. Man kam trotzdem gesund am Stadionbahnhof an und verirrte sich direkt einmal im UE-Mob...doch glücklicherweise traten diese nicht sehr geschlossen und etwas verwirrt auf, sodass man den Cortego hätte locker auseinander nehmen können aus Düsseldorfer Sicht.

Doch da man als neutraler Besucher angereist war, entfernte man sich schnell von solchen Gedanken und besorgte sich schnell ein paar Karten für den Regionalliga Nord Klassiker. So fand man sich im Oberrang über dem Supportersbereich der Heimfans ein und klärte erst mal die Lage. Die Kommerzarena versprüht wenig Flair. Beton und Stahl konnte man überall ausmachen...und die viel zu bunten Sitze ließen das Gefühl aufkommen, im Kinderparadies angelangt zu sein. Auch unterhalb der Tribünen war die Ansicht erschreckend und erinnerte in keinster Weise an ein Fußballstadion, man kam sich eher vor wie in einem Flughafengebäude.

Nichts desto trotz erwartete man freudig das Spiel und so konnte es, zu unserem Ärgernis mit viertelstündiger Verspätung, los gehen... Auf Düsseldorfer Seite gab es eine Mini-Choreo die aber sehr simpel und etwas einfallslos wirkte. Die Essener hingegen setzten eher auf Pyrotechnik, und so beglückte man das Heimvolk mit einer mittleren Portion Rauch.

Das Spiel war erschreckend schwach und auf den Rängen dominierten ganz klar, die 5-6.000 mitgereisten Essener Fans. Stimmung kam im Heimblock eigentlich nie richtig auf, nur bei der ein oder anderen Spielsituation zog ein Großteil der Tribüne mit und es kam derbywürdige Stimmung auf die zur Gänsehautatmosphäre einlud.

Das Spiel dümpelte so vor sich hin und es kam zu keinen nennenswerten Aufregern, nur vereinzelt wurde richtig guter Fußball gespielt. Nach 60min hieß es dann Abschied nehmen da ein Zug nun mal nicht wartet und so zog man dann mit einem Düsseldorfer Zivi im Schlepptau Richtung Hauptbahnhof.

Mit Ach und Krach erreichte man den Anschlusszug nach Solingen und nach Köln von wo aus es dann in die Heimat zurück ging. Gegen 00.30Uhr erreichten wir dann endlich wieder Koblenz City. Vielen Dank an die Mitstreiter ich denke es war ne lustige Tour und ne gute Abendgestaltung allemal! Also denn...auf zu neuen Abenteuern!

 

Bilder: http://jawattdenn.de/saison0708/200708_rl_fdrwe1.php3?style=1

 

13.8.07 00:27


TSV Havelse – TuS Koblenz 05.08.2007

Mit einem eigens gemieteten Bus setzte sich der Tross am frühen Morgen in Bewegung und rollte zügig richtung Niedersachsen-Ost. Da die Sommerpause gierig auf Fußball gemacht hatte waren alle top motiviert und so verging die Fahrt auch in Windeseile. Die Zeit wurde mit einigen lustigen Lieder schnell überbrückt und im Nu war man auch schon vor den Toren „Hannois“ angelangt.

Am Stadion angekommen machte man sich fertig zum Aussteigen, aber die übereifrigen Beamten der ausführenden Gewalt hatten wie so oft mal wieder einen besseren Plan und lotsten den Bus auf einen abgelegenen Landstraßenparkplatz. Begründung: Der Weg zum Stadion auf der Straße (die man ja rein theoretisch hätte gar nicht benutzen müssen) sei zu gefährlich und so müsste man uns eskortieren. Geht’s noch???

Irgendwann kam man dann wieder am Stadion an und hielt im Gästebereich Einzug. Es werden wohl um die 100 Schängel gewesen sein, die sich zu Spielbeginn im Awaysektor eingefunden hatten und sich die kleine aber feine Pyroeinlage nicht entgehen lassen wollten. Nach dem man sich sowohl akustisch als auch visuell bemerkbar gemacht hatte flachte die Stimmung mit der Führung und dem wachsenden Vorsprung weitesgehend ab und man besinnte sich auf Energiesparmaßnahmen, denn die Sonne meinte es an diesem Tag mal wieder sehr gut mit uns.

Nach Schlusspfiff war man darauf besinnt, das weite Rund schnellstmöglich zu verlassen, da der Kick nicht gerade Begeisterung hervor rief und die Anreise doch viel Kraft gekostet hatte.

So ließ man den kleinen Haufen erlebnisorientierter Hannoveraner hinter sich und verabschiedete sich von dem Dorfpublikum.

Koblenz wurde nach einigen Stunden Durchfahrt schnell erreicht und alle waren froh wieder heimischen Boden unter den Füßen zu haben.

Eine negative Anmerkung kann und will ich mir nicht ersparen: Kaum zu Hause eingetroffen hagelte es wieder Beschwerden und ausartende Anschuldigungen wegen dem Rauch. Angeblich soll eine Zuschauerin mit schweren Verätzungen ins Krankenhaus gebracht worden sein. Ähm...hallo? Habt ihr se eigentlich nit mehr alle? Der Vorfall ereignete sich um die 30. Spielminute, in der die Nebelschwaden schon lange von dannen gezogen waren und so die Sonne freie Bahn hatte. Wegen eben dieser Sonneneinstrahlung, soll es schon vorgekommen sein, dass es manche Leute dann von den Socken haut, wie wohl auch diese Zuschauerin. Aber hauptsache mal wieder die wildesten Vermutungen in die Runde werfen und schön hetzen... Koblenz eben.

Gute Nacht

 

Bilder&Video: http://infernokoblenz.net/fotos/0708/p1.htm 

12.8.07 22:58


TuS Mayen – Eintracht Trier 31.07.07

Du bist bei der Arbeit und freust dich auf den Feierabend. Doch irgendwie weißt du gar  nicht so recht auf was man sich denn dabei freuen soll. Plötzlich klingelt dein Telefon und neugierig nimmst du ab wer denn in der Hektik stören könnte. Es ist ein Freund, der dich fragt, ob du Lust hast mit ihm zum Fußball zu fahren. Da dein Heimatverein heute ein Testspiel hat, lehnst du dankend ab und entgegnest, dass du keinen Spass mehr an diesen müden Testkicks hast. ‚Nene’ meint die Stimme am andern Ende des Tunnels ‚heute ist Oberligaspieltag’. Deine Augen fangen an zu glänzen und dein Leben hat wieder einen Sinn...so dürfte sich ein mancher Fußballfan gefreut haben, als es denn endlich wieder losging mit der Kickerei auf dem grünen Rasen, in Wettbewerbsmanier versteht sich!

 

Für uns ging es also heute nach Mayen, wo der heimische TuS die Eintracht aus Trier willkommen heißen sollte. Für einen Koblenzer natürlich eine schwierige Frage, wem man die Punkte denn mehr gönnen würde, aber letztendlich spielte dies eh keine Rolle.

Also schufftete ich die Mittagspause durch, um auch pünktlich am vereinbarten Startort parat zu stehn, von dem man kurze Zeit später mit knapp 2 Autobesetzungen aufbrach.

Nach nur kurzem Anfahrtsweg und Parkplatzsuche, bewältigte man die letzten Meter zum Stadion ‚per pedes’. In Stadionnähe wurde man auch gleich von einem uns wohl bekannten Gesicht begrüßt: Wolle Göbel konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen dem gefährlichen Mob aufzulauern und uns nötige Fragen wie „Ihr wollt doch nicht etwa in den Gästeblock?“ zu stellen...natürlich machte sich der sage und schreibe 6-mann starke Aufmarsch nicht in Richtung Gästebereich sondern siedelte sich auf der Haupt“Tribüne“ an. Man erspähte die angereiste Krabbelgruppe aus Trier, die uns im Verlaufe des Spiels noch bei Laune halten sollte.

Zum Spiel kann man sagen, dass Trier das Ding ziemlich souverän nach Hause schaukelte. 3:0 hieß es am Ende und nachdem man sich noch mal köstlich über die Kinderhorde amüsieren konnte, zog man kurz nach dem Schlusspfiff auch schon wieder von dannen. Man wurde natürlich noch von ca 10 grünen Marsmännchen begleitet, die wohl nix besseres zu tun hatten, und so konnten wir uns einige kleine Laufeinheiten und dem Zug durch eine Einbahnstraße nicht verkneifen, sodass man die Helfer schon fast abgeschüttelt hatte. Am Auto angekommen kamen sie dann doch noch einmal näher ,aber auf der Straße wurden sie dann endgültig abgehangen...

 

Ein schönes Dienstagabend Programm, das ein wenig Unterhaltung bot und die Spannung auf den Saisonbeginn noch einmal steigerte...ich kann es kaum noch erwarten! Der triste Alltag ohne Fußball dauert jetzt schon eine halbe Ewigkeit an...naja bald ist’s ja vorbei! =)
8.8.07 20:04


Wuppertaler Sportverein – Kickers Emden 02.06.07

Nachdem das letzte eigene Spiel schon 2 Wochen zurücklag, entschloss wir uns die Saison mit einem Aufstiegsspiel ausklingen zu lassen. Ausgeguckt wurde der Ground des Wuppertaler SV, der am letzten Spieltag noch die Möglichkeit hatte, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. Jedoch war man auf die Schützenhilfe von St. Pauli, die in Magdeburg gastierten, und Rot-Weiß Ahlen, die zu gast beim VFL Osnabrück waren, angewiesen. Beide Konkurrenten lagen vor dem letzten Spieltag besser postiert als der SV, aber trotz der schlechtesten Ausgangslage spürte man bei der Anreise eine sehr positive Stimmung bei den heimischen Fans.

Nachdem die zweimann starke Reisegruppe gegen 9 Uhr aus dem schönen Koblenz aufgebrochen war, erreichte man Wuppertal zügig und hatte noch reichlich Zeit, einen kleinen Teil der Innenstadt zu begutachten, bevor es dann zum Stadion ‚Am Zoo’ ging. Schnell waren die sehr preisgünstigen Tickets (5€ - ermäßigt Stehplatz) erworben und man postierte sich, nach einem kleinen Rundgang im Stadion, einige Meter von der Supporterskurve entfernt, welche man von dieser Position aus auch gut beobachten konnte. Bis zum Anpfiff verging allerdings noch einige Zeit, die man mit dem lesen des Stadionheftchens vertrieb.

Dann allerdings rückte der Moment der Wahrheit für die Wuppertaler Anhänger immer näher... Zum Einlauf wurde die Mannschaft mit einer ordentlichen Anzahl an Doppelhaltern empfangen, die jedoch zu sehr komprimiert gezeigt wurden. Im oberen Teil des Blocks wurden viele mittlere und große Schwenker gezeigt, die sehr zu gefallen wussten, jedoch enttäuschender Weise während des Spiels kein einziges mal zur Verwendung kamen!

Das Spiel lief munter an und der WSV machte das Spiel, jedoch kam man zu keinem ernsthaften Zug zum Tor. Klar dominierend war das Führungstor nur noch eine Frage der Zeit. Bis zu letzterem konnte man sowohl von der Heimkurve als auch von den rund 200 mitgereisten Emdener Fans recht wenig vernehmen, was aber auf die Weitläufigkeit des Stadions zurückzuführen ist!

Zu Beginn der 2. Halbzeit zeigten die Ultras Wuppertal eine Blockfahne aus blauen und roten Streifen, die der Mannschaft noch einmal ihre Rückendeckung zusprechen sollte. Doch eben diese wusste nichts so recht mit der guten Ausgangslage anzufangen, denn Osnabrück lag mittlerweile zurück und Magdeburg konnte dem FC St. Pauli bis jetzt nur ein Unentschieden abgewinnen. Bei dieser Konstellation wäre der WSV drin im Unterhaus.

Die Heimmannschaft machte weiterhin Druck, verpasste es allerdings ein weiteres Tor nachzulegen und kassierte den folgenschweren Ausgleich. Da man sich die Aufstiegschancen nur bei einem eigenen Sieg wahren konnte, legte die Wuppertaler Elf noch einmal eine Schüppe drauf. Nicht jedoch die Teilnehmer auf den Rängen, denn stimmungstechnisch war weiterhin nichts zu vernehmen. So viel dann auch der verdiente Führungstreffer für die Blau-Roten von der Wupper. Jetzt spürte man auch die Erleichterung auf den Rängen und mithilfe eines 2. Capos wurde der Menge jetzt eingeheizt. Bekannte Lieder wie ‚Nie mehr 3. Liga...’ zogen durchs weite Rund und die 7.500 Zuschauer waren vollends begeistert.

Diese Glückswelle wurde jedoch schlagartig unterbrochen, als die eigene Mannschaft einen erneuten Ausgleichstreffer einstecken musste. Zu dem kam die Hiobsbotschaft via Videoanzeigetafel aus Osnabrück, die den Ausgleich erzielt hatten, und aus Magdeburg, denen gegen die Hamburger der Ausgleich geglückt war. Zu allem Überfluss sorgte ein eigener Abwehrspieler noch für den 2:3 Rückstand per Eigentor und als man wenige Minuten vor Schlusspfiff schon das Stadion in Richtung Hauptbahnhof verlassen hatte konnte man erahnen dass ein weiter Treffer auf dem Rasen gefallen war. Endstand 2:4. Aufstieg verspielt. Frustration groß. Osnabrück in der 2. Liga.

Zur Stimmung bleibt zu sagen, dass man leider sehr wenig vernehmen konnte, die masse jedoch mit geschicktem Einsatz der Arme oft auf sich aufmerksam machte. Leider waren die sehr nett anzusehenden Schwenker nur zum Einlauf im Einsatz. Danach wurden sie nie wieder gesichtet. Von Emdner Seite konnte man sehr wenig mitbekommen, sowohl wegen der wenigen Mitgereisten als auch wegen der Weitläufigkeit des Stadions. Man konnte sie lediglich nach den Toren warnehmen und auch die mitgebrachten Schwenker waren nur in den ersten 10 Minuten zugegen.

Alles in allem eine sehr schöne Hoppingtour ohne größere Umstände, bei der man einen wahren Aufstiegskrimi mit allen Facetten geboten bekam.

 

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3.6.07 20:53


Hallo zusammen

Hier entsteht nun meine neue Site für Spieltagsberichte und Hoppingtouren.
3.6.07 17:54


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