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TuS Koblenz (3) – SpVgg Greuther Fürth (0) 7.Spieltag 07/08 (26.09.07) 8.200 Zuschauer

Der 7. Spieltag, oder auch liebevoll ‚Der Spieltag der Anzugträger’ genannt, förderte wieder einmal die Gesinnung der DFL ans Tageslicht, dass es im heutigen Fußball viel mehr um die Vermarktung und Kommerzialisierung des Fußballs, als um Faninteressen oder andere „nichtige“ Themen geht. Denn ein Spiel um 17:30Uhr anpfeifen zu lassen ist hinterfragungswürdig, aldi weil, wie will normaler Arbeiter um diese Uhrzeit pünktlich im Stadion sein, vom Verkehrsaufkommen mal abgesehen, das kombiniert mit dem Feierabendverkehr ein schieres Verkehrskaos im kompletten Stadtgebiet verursacht. Diesem Unheil kann man aber glücklicherweise entgehen, wenn man einen unsymphatischen Arbeitgeber hat, der einem einen früheren Feierabend verwehrt. Letzter Ausweg führt dann nur über den Urlaub, den man sich mittels humanerer Anstoßzeiten hätte sparen können! Danke DFL!!!! (mit unserem Protestbanner „17:30UHR? Danke DFL“ wollten wir auf oben genannte Problematik aufmerksam machen).

Nichts desto trotz fand sich ein relativ überschaubarer Teil, meist Schüler und Urlaubsbezieher, der Szene frühzeitig an der „Stadionkneipe“ ein und machte sich auf den Weg ins Stadion, da noch einiges an Wartungsarbeiten zu erledigen war. Auch unser Nordkurven-Stand war bis kurz vor Spielbeginn präsent und fand wieder großen Anklang. Wir freuen uns jedes Mal aufs neue über positive Rückmeldungen.

Irgendwann ging es dann auch mal auf dem Rasen los und man stellte erfreut fest, dass sich die Mannschaft von der Köln-Niederlage nicht hatte aus dem Konzept bringen lassen. So sah man eine motiviert auftretende und kämpfende Mannschaft und auch auf den Rängen wurde einiges an guter Stimmung geboten. Mit etlichen Fahnen und munteren Gesängen wurde die Kurve belebt und die Stimmung im Block war sehr gut. Vielleicht lag es ja sogar an der diesmal relativ dünnen Besetzung im Supportersblock; oder doch einfach nur am günstigen Spielverlauf? Mit guter Laune ließ sich das Spiel jedenfalls gut verfolgen und nach und nach trafen auch die letzten verspäteten Arbeitnehmer, ob mit oder ohne Anzug, im Stadion ein. Man ergötzte sich am netten Spiel und war sehr über den am Ende verdienten 3:0 Erfolg der eigenen Knappen entzückt.

Nach Spielende lief man noch die restlichen Meter zurück zur Startkneipe und auf dem Weg dorthin ließ man die Mitmenschen an unsrer guten Laune teilhaben. So neigte sich der erste Spieltag unter der Woche dem Ende entgegen und man trat verstreut die Heimreise an.

Gruß noch an den im Exil lebenden Wormser und ein Trost an die mitgereisten Fürther, bzw. die, die die Lange Reise an die Moselmündung nicht mitbestreiten konnten, da eine mehrere hundert Kilometer Fahrt an einem Wochentag schier unzumutbar ist, vor alledem, da man ja schon um 17:30Uhr am Ziel sein muss. Schade, dass der Fan im modernen Fußball immer mehr an Bedeutung verliert...

Man wird abwarten müssen, wie sich das ganze Spiel in nächster Zeit entwickelt, bis dahin kann man nur weiter zum Kampf gegen den modernen Fußball und mehr Fanrechte aufrufen.

Bilder: http://infernokoblenz.net/fotos/0708/7.htm

2.10.07 15:27


TuS Koblenz (1) – 1.FC Köln (2) 6.Spieltag 07/08 (23.09.09) 15.000 Zuschauer

Nach durchzechter Nacht fanden sich die ersten hartgesottenen schon etliche Stunden vor Spielbeginn zum all sonntäglichen Frühshoppen an unserem Spieltagslokal erster Wahl ein und fachsimpelten mit den langsam eintreffenden Gleichgesinnten, was denn der heutige Start in die erste Englische Woche der Saison mit sich bringen würde. Man kam zu der Erkenntnis, dass man außer einem prall gefüllten Gästesektor auch eine stark aufspielende, sich im Aufwärtstrend befindliche Kölner Mannschaft erwarten durfte. Nach einigen Stunden der Erholung machte sich ein Teil der Gruppe auf in Richtung Stadion um dort schon einmal den welt-berühmten Nordkurvenstand aufzubauen. Pünktlich zur Öffnung der Tore konnte man den Stadiongängern wieder einmal unsere Waren anpreisen. In den zwei Stunden wechselten einige Artikel die Besitzer und bei fortwährend gutem Absatz kann man in naher Zukunft mit der ein oder andern weiteren schönen Choreographie rechnen. Also weiter kaufen, kaufen, kaufen...

Langsam aber sicher fand nun auch ein jeder den Weg auf die Ränge und die Stimmbänder wurden ein erstes Mal auf die Probe gestellt und einer Feinjustierung unterzogen. Die Stimmung war zu Beginn noch recht gut, verflachte aber zunehmend trotz des Führungstores. Vor der Pause kassierte unsre Mannschaft dann auch noch den Ausgleichstreffer und die Resignation war groß. Auch aufgrund der hohen Temperaturen gestaltete sich der Support in Hälfte zwei eher bescheiden und auch die Führung der Kölner tat der Stimmung einen Abbruch. Auch der wiedererstarkte Andrè konnte der Mannschaft und auch der Stimmung auf den Rängen nicht sonderlich weiterhelfen und so enttäuschte am Ende nicht nur das Team auf dem Platz sondern auch die Schar auf den Rängen. Trotz ansprechender Leistung der Mannschaft war uns heute ein verdienter Sieg verwehrt. Nach dem Spiel versuchte sich noch der Nachwuchs im Fetzenklau, doch mit Glück konnte das Kölner Gruppenbanner in Sicherheit gebracht werden. Kleiner Tip: Beim nächsten mal vielleicht nichtt grad mim Banner unterm Arm und Szene-Shirts vor der Heimkurve rumlaufen!

So musste man ohne einen Sieg die Heimreise antreten und fiel am Abend früh ins Bett um die versäumten Stunden Schlaf der Nacht zuvor wieder gut zu machen.

25.9.07 19:43


FC Carl-Zeiss Jena (1) – TuS Koblenz (2) 5.Spieltag 07/08 (14.09.09) 8.250 Zuschauer. Ernst-Abbe-Spo

Dank der DFL durfte man sich wieder einmal ein paar Fehlstunden in der Schule einhandeln oder unnötigen Urlaub holen, um die lange Reise in den östlichen Teil Deutschlands mit bestreiten zu können. Denn die ca. 360km fährt man nicht gerade einmal in ein bis zwei Stunden in die Thüringer Ost-‚Metropole’. So startete man die Tour mit etwas Argwohn, der nach den ersten Kilometern und auch Litern Flüssigkeit aber schnell verflogen war... So düste der nicht ganz volle IK - Tourbus quer durch Deutschland und so manch einer erlebte heute seine erste Kaffeefahrt ins Nachbarland. Der Anblick bestätigte die Vorurteile, denn außer Landstraße und Plattenbauten bekam man nicht viel Geboten. Auch als man ins Saale - Tal eintauchte, ein unverändertes Panorama: Plattenbau gereiht an Plattenbau. Nunja wem es gefällt...

Man erreichte das Ernst-Abbe-Sportfeld gut eine Stunde vor Spielbeginn, eine der letzten idyllischen Spielstätten neben den ganzen Beton-Kommerz-Arenen in Liga 1 und 2. Allein der Anblick der überdimensional groß gestalteten Flutlichtmasten war sehr eindrucksvoll und so genoss man den Blick ins weite Rund von der Gästetribüne aus; oder man verbrachte die sinnlose Zeit mit dem Verkleben von ein paar Aufklebern. Das jedoch passte den heute mal wieder top-motivierten Ordnungskräften überhaupt nicht und so wurden 2 Mitglieder unserer Gruppe erst einmal aus dem Block gezogen und zu gründlicheren Durchsuchungen genötigt. Der Sinn dieser Aktion ist mir immer noch sehr schleierhaft, denn in jedem Stadion Deutschlands, wenn nicht sogar der Welt, ist dieses Prozedere gang und gäbe und so toll ist euer Stadion nun auch wieder nicht, dass es unter Denkmalschutz gestellt werden müsste. Man lies sich jedenfalls nicht von solchen Schikanen unterkriegen und so machte man sich langsam aber sicher auf den Support und ein spannendes Spiel bereit. Man musste nicht sehr lange warten, da zappelte der Ball schon das erste Mal im Netz. Die mitgereisten 100 Schängel wussten sich zu amüsieren und nach einem kleineren Dämpfer, Carl-Zeiss erzielte das zwischenzeitliche 1:1, durfte man kurz vor der Pause einen weiteren Treffer unserer Elf bejubeln. Doch die Pause sollte unter keinem guten Zeichen stehen: Um die Zeit herumzukriegen fand man eine sinnvolle Beschäftigung im Dekorieren des Zaunes. Doch die Ordner machten ein zweites Mal ernst und zogen eine Person unseres Dunstkreises aus dem Verkehr. Als man den betroffenen zur Extrakontrolle begleiten wollte, sollen die sowieso schon gereizten Polizisten einen ‚Mitläufer’ verbal angegangen haben, der sich darauf ebenso verbal zur Wehr gesetzt haben soll. Auch dieses Mitglied musste das Stadion mit Anzeige verlassen. Um sich weiteren Schikanen zu entziehen beschloss die gesamte Gruppe samt Banner das Stadion zu verlassen. Doch auch gegen dieses Vorhaben hatten die Ordnungshüter Einwände und verweigerten uns die Tribüne in Richtung Busparkplatz zu verlassen. Kurzerhand durchbrach man die 5-Personen Sperre und gesellte sich zu den Ausgesperrten (auch ein Mitglied unserer Sektion Stadionverbot hatte sich mit auf die weite Reise gemacht). Doch dieser Gruppengedanke gefiel den sogenannten „Ordnungs“hütern wohl auch nicht und so steuerte eine kleine Gruppe voll gepanzerter Männchen mit geschwungenem Gummiknüppel auf uns zu. Die Kollegen der Staatsmacht wurden mit einem lauten „Fußballfans sind keine Verbrecher“ empfangen und angeblich noch mit einigen anderen netten Floskeln aus dem Volksmund und so strebten sie es an, eine Person aus dem Kreis der Gruppe herauszuziehen. Doch man verwehrte den Beamten den Zutritt und versuchte das Mitglied zu halten, doch gegen die Knüppel der feigen Sheriffs hatte man wenig entgegen zusetzten. So folgte Anzeige Nummer zwei und auch die dritte und vierte war im Anschluss nur noch Routine Angelegenheit. In unseren Augen war diese Aktion wieder einmal ein Indiz dafür, dass die Beamten eine Daseinsberechtigung suchen und Streit anzetteln, wo eigentlich gar keiner nötig ist, um Ihre Stelle zu rechtfertigen. Vielleicht sollte man die paar Mark Aufbauhilfe sinnvoll verwenden und Arbeitsplätze sichern und schaffen, dann könnte Fußballfan im Osten auch mal wieder in Seelenruhe zum Fußball anreisen.
Die Rückfahrt verlief den Ereignissen entsprechend mit äußerst gedämpfter Stimmung und so war man froh, als man endlich wieder drüben im Heimatland ankam.

 

Bilder: http://infernokoblenz.net/fotos/0708/5.htm

25.9.07 19:20


TuS Koblenz (2) – 1 FC Kaisers Lautern (2) 4.Spieltag (31.08.07) 14.460 Zuschauer

Schon am 4. Spieltag stand der „kleine“ Rheinland-ohne-Pfalz-Gipfel auf dem Programm. Es ging gegen die Kartoffelbauern aus der Pfalz, die einen bis dato enttäuschenden Saisonauftakt hingelegt hatten und deshalb auch mit etwas Rumohren im Bauch, angesichts der schon leicht kritischen Ausgangssituation, in Koblenz einfielen. Seit dem letzten Auswärtsspiel hatten sie wieder auf Zivilisation verzichten müssen und so kamen sie gut gelaunt in Koblenz an.

Aber auch auf unsrer Seite musste man auf gute Laune nicht verzichten und so versuchte man mit den Pfälzern ein Freudentänzchen hinzulegen. Von dieser Idee waren die Grünen Wichtigtuer allerdings nicht sehr begeistert und lösten den Ball kurzerhand einfach auf.

Etwas gereizt, da das Loch der Staatsgewalt zwei unserer Mitglieder verschluckt hatte, zog man zum Stadion und hoffte, dass es wenigstens die Blau-Schwarzen Schützlinge auf dem grünen Rasen besser vermochten, das Spiel für sich entscheiden zu können. So verpasste man dem Spiel noch die passende Brisanz mit einem kleinen Spruchband, das seine Wirkung voll und ganz erzielte ( Heimspiel... Habt ihr höchstens bei eurer Schwester). Das Banner wurde in Anlehnung an die doch sehr unangebrachte „Heimspiel“-Fahne im Gästeblock aus der letzten Saison gestaltet und wusste im Weiten Rund sehr zu gefallen.

Zum Spiel kann man nur sagen: Man hätte eigentlich gewinnen müssen, aber Punkt OK, da man auch hätte verlieren können! Leider verspielte die Mannschaft zweimal eine Führung und hätte man nach dem 2:1 mit etwas mehr Coolness die Führung ausgebaut, hätte man die Bauern mit einem klaren Sieg in die ländlichen Gegenden dieses Bundeslandes zurück schicken können. Aber naja...wie das eben im Fußball ja so häufig ist, läuft es meistens anders als erwünscht!

Nach Spielende bedankte man sich bei Spielern und Trainer für den doch sehr ansehnlichen Schlagabtausch mit leider etwas enttäuschendem Ende. So zog man los um wenigstens im Mau Mau die Oberhand zu behalten und so wollte man die Rote Abteilung kurzerhand zu einem kleinen Kartenspielchen einladen. Doch jene wussten das Angebot kaltherzig auszuschlagen und auch unsre Versuche am HBF einen Gegner für eine gepflegte Partie Karten ausfindig zu machen scheiterten letztendlich an der mangelnden Einstellung der Pfälzer und der an diesem Tag doch sehr präsenten Polizeistaffel. So zog man unverrichteter Dinge in die Stadt wo man den Abend bzw Morgen gemütlich mit den Freunden und Bekannten aus der Landeshauptstadt ausklingen ließ.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf das Rückspiel und dem damit anstehenden Besuch in die bäuerlichen Kulturgegenden des Landes. Am Freitag müssten dann mal wieder 3 Punkte in der Ferne geholt werden, also alle Mann auf nach Jena hinter die Mauer.

BILDER: http://infernokoblenz.net/bilder_0708.htm

11.9.07 21:40


(1.) FC St. Pauli (1) – TuS Koblenz (0) 3.Spieltag 07/08 (26.08.07) 15.120 Zuschauer. Stadion am Mil

Auf der Reeperbahn nachts um halb 1, ob du en Mädel hast oder auch keins,

Amüsierst du dich, denn das findet sich, auf der Reeperbahn nachts um halb 1.

Wer noch niemals in lauschiger Nacht, einen Reeperbahnbummel gemacht,

ist ein armer Wicht, denn er kennt dich nicht, mein St. Pauli, St. Pauli bei Nacht.


Getreu diesem altehrwürdigem Motto entschloss man sich im Vorfeld, den Abend vor dem Spiel beim Kietzclub im alles andere als lauschigen Hamburger Stadtteil St. Pauli zu verbringen. Schon lange im Voraus sicherte man sich in einem der Reeperbahn nahegelegenem Hotel einige Schlafunterkünfte und so ging es dann am Samstag Vormittag gediegen in Richtung Hafenmetropole. Die Fahrt zog sich aufgrund einiger Staus dann doch etwas in die Länge und nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte man gegen 8 Uhr endlich die Schutzhütte. Schnell das Quartier bezogen und nach einer kurzen Planscheinlage ging es dann auch direkt schon weiter. Man versammelte sich in einer charmanten Fußballkneipe und ließ es sich erst mal gut gehen. Der Abend plätscherte munter vor sich hin und um einem kleineren Aufeinandertreffen mit HSV Anhängern aus dem Weg zu gehen wechselte man dann nach einigen feucht fröhlichen Stunden die Örtlichkeiten. Aber schnell war ein neuer Rastplatz ausgeguckt und man zog von nun an in Kleingruppen durch die Stadt. Als dann gegen 4 Uhr bei den meisten schon die Lichter ausgeknippst waren, setzte ich mich zusammen mit dem letzten überlebenden IK’ler auf die weite Reise zum Hafenkai, wo der sonntägliche Fischmarkt auf uns wartete. Unterwegs bekam man noch Unterstützung von 2 Koblenzer Jungs und am Hafenbecken angekommen zog man sich erst mal ne schöne Räucherforelle und frische Austern rein, die wohl bei keinem der Gruppe so richtig Appetit auslösten. =)

Nichts desto trotz verschwand man dann im Morgengrauen gut gelaunt in den Betten und erwachte 2 Stunden später mit fischigem Aufstoßen und Müdigkeitskomplexen. Lecker... :D

Aber es stand ja noch ein wichtiger Tagespunkt auf dem Programm und so viel das Packen und Duschen keinem richtig schwer. Man kam gut in der Zeit am Stadion Parkplatz an und machte sich direkt im Gästesektor breit, den an diesem Tag wohl um die 800 Leute gefüllt haben dürften. Leider fand man hier alles andere als die Hölle auf Erden wieder und so versuchte man mit einem bunten Intro (Luftballons, Fahnen und Doppelhalter) wenigstens etwas Leben in die Bude zu zaubern. Doch wollte dieses Unterfangen auch auf unserer Seite nicht so richtig gelingen, da den meisten entweder die Anstrengungen des Abends zuvor oder der Anreise zu Gesicht standen. Man gab trotzdem sein bestes, doch leider konnte man keinen Zähler mit nach Hause entführen...naja Fußball ist kein Wunschkonzert, wie wir mit unserem Spruchband „Freiheit für die Fankultur - bringt uns Fußballfreude pur“ ausdrücken wollten. Im zweiten Teil sprach man allerdings einen Dank an das vorbildlich arbeitende Fanprojekt St. Pauli aus, die es dem Gästeanhang ermöglichen, alle Materialien frei zu entfalten.

Bekanntlich verlor man das Spiel mit 0:1 und der Tross enttäuschter Schängel setzte sich sofort in Richtung Heimat unterwegs, schließlich hieß es für die meisten am Montag Morgen wieder früh aufstehen! So entdeckte man auf der Rückfahrt die Reize des ehrwürdigen Mau-Mau-Kartenspiels und musste sogleich feststellen, dass Männer einfach die besseren Menschen sind Nach etlichen Runden und einigen Stunden Fahrt erreichte man dann doch etwas geschafft um 1 Uhr wieder Koblenz. Abschließend kann man sagen, dass dieses Wochenende doch sehr lohnenswert war und alle Kosten und Mühen berechtigt waren!

Am Freitag fallen dann die Bauernlümmel aus der Pfalz über unsere schöne Stadt her, da bei Ihnen wohl wieder einmal die Kartoffeln und Lebensmittel ausgegangen sind...

Auf 3 Punkte gegen das Inzuchtpack und bis zum nächsten Jahr wenn es wieder heißt:

Auf der Reeperbahn nachts um halb 1...

 

28.8.07 17:24


TuS Koblenz (2) – FC Augsburg (1) 2. Spieltag 07/08 (17.08.07) 9.750 Zuschauer

An einem schönen Freitagabend, da spielt unsre TuS... Also nichts wie los zum Stadion Oberwerth. Früh traf man sich an diesem Nachmittag um schon vor Öffnung der Tore im Inneren des weiten Rundes die für heute geplante Choreographie ausgiebig vorzubereiten. Allemann anpacken hieß es dann schon 2 ½ Stunden vor Spielbeginn und es wurde fleißig gehämmert und geschraubt. Pünktlich zum Anpfiff konnte man das sehr arbeitsintensive und kostspielige Projekt dann der Öffentlichkeit präsentieren: Eine Zettelchoreo verbunden mit einem großen Spruchband („Nur drei Farben! Blau, Schwarz, Gelb – Aber für uns der Mittelpunkt der Welt) und der passend dazu gestalteten „Blockfahne vor dem Block“ rundeten das Gesamtbild der Nordkurve ab und versprühten im Stadion endlich mal wieder Gänsehautatmosphäre.

Die, durch die Choreo positiv verbreitete Stimmung, wirkte sich auch auf den Support aus und so konnte man in der ersten halben Stunde nicht nur durch ausgeprägtes Fahnenschwenken glänzen. Nach einer knappen halben Stunde durfte man dann endlich den ersten Heimspieltreffer in der neuen Saison bejubeln. Bis zur Halbzeit hielt die gute Stimmung an, verflachte nach dem Wechsel aber zusehends und fand seinen Tiefpunkt dann schließlich im Augsburger Ausgleichstreffer. Doch die Blau-Schwarzen wurden von der Nordkurve weiter angefeuert und die Hoffnung zahlte sich aus. Kurz vor knapp erzielte Sukalo das 2:1 und alle waren sich nun sicher, heute auch den ersten Dreier einzufahren. So sollte es dann auch kommen und man bejubelte zum Schlusspfiff mit der Mannschaft und einer kleinen Humba unseres Kapitains den ersten Heimsieg der Saison.

Mein Fazit für Heute: Geile Choreo! Gute Stimmung in Halbzeit 1 und ein verdienter Sieg!

So kann es weitergehen. Am Sonntag erwarten uns nun die Kietzkicker, bei denen wir natürlich auch 3 Punkte entführen wollen... wenn es wieder heißt:

An einem schönen Sonntagmittag, da spielt unsre TuS...

Bilder: http://infernokoblenz.net/fotos/0708/2.htm

23.8.07 20:42


FSV Mainz 05 (4) – TuS Koblenz (1) 1.Spieltag 07/08 (12.08.2007) 20.300 Zuschauer. Bruchwegstadion

Das erste Meisterschaftsspiel der Saison 07/08 stand an diesem Sonntag auf dem Programm und die Vorfreude auf dieses Spiel war enorm. Der Spassfaktor stand bei dieser Reise klar an erster Stelle aber man war auch darauf erpicht, 3 Punkte vom Bruchweg zu entführen.

So raffte sich ein kleiner wilder Haufen am frühen Sonntagmorgen auf, um sich auf die verhältnissmäßig kurze Reise in die Landeshauptstadt zu begeben. Die Fahrt verlief der Vorfreude entsprechend äußerst amüsant und so manches kühle Getränk verlor seinen Verschluss und anschließend den Inhalt.

Frühzeitig traf man in Mainz ein und wurde sogleich freundlich von den Orstansässigen begrüßt. Der altbekannte Weg zum Stadion, bzw zur Kneipe, wurde in Windeseile zurückgelegt, da man doch einiges an Durst mitgebracht hatte. Im Laufe der nächsten Stunden begrüßte man jeden einzeln und hier und da wurde ein Bierchen getrunken. Kurz vor knapp schlenderte man dann gemütlich die letzten Meter zum Gästeeingang und konnte dort ohne Probleme samt Utensilien die Ränge besetzten. Lediglich mit unserem Banner kam es zu kleineren Scharmützeln, doch auch dieses Problem wurde gelöst.

Jenes wurde dann auch zum Einlaufen auf dem Zaun präsentiert und fand dann seinen Platz unterm Capo-Turm. Ebenso wurde unsere Mannschaft mit vielen neuen Fahnen begrüßt, die in der viel zu langen Sommerpause das Licht der Welt erblickt hatten. So ergab sich ein schönes Bild und die Stimmung war recht gut.
Leider schwamm man nicht sehr lange auf der Welle des Erfolgs denn die Knappen des Fußballsportvereins besiegelten schnell das Schicksal unserer geliebten Turn-und Spielvereinigung und so stand es nach nicht einmal einer viertel Stunde schon 0:1. Jetzt hieß es erst recht Vollgas geben, nicht nur auf dem Platz. Die Mannschaft wurde lautstark unterstützt und so wurde der Anhang aus der Rhein-Mosel-Metropole mit dem Ausgleich noch vor der Pause belohnt. Doch das 1:1 konnte nicht lange gehalten werden und am Ende hieß es 1:4 aus Schängel-Sicht. Es blieb nur die Devise „Abhaken und Mund abputzen“. Sowas kann zum Saisonauftakt mal passieren, aber bitte nicht noch einmal in dieser Saison.

Man verbrachte den frühen Abend noch mit den Gleichgesinnten aus der Mainzer Ultra’ Szene und schaute sich gemeinsam noch die Pokalauslosung an. Um halb neun musste auch der kleine zurück gebliebene Haufen die Örtlichkeiten verlassen und trat die Heimreise an. Die kleine Gruppe verbrachte die Heimfahrt mit reichlich Schabernack und Dummschwallerei. Aber ma san doch alles gude Schlabbese.

In Koblenz beglückte man noch die Bahnhofskneipe mit unserer Anwesenheit und ließ den Abend in lustiger Gemeinschaft ausklingen. Nach und nach löste sich die Veranstaltung auf und ein jeder begab sich auf den Weg zu seiner heimischen Schlafstätte.

Man sieht sich am Freitag wieder, wenn es gegen den FCA darum geht, die Absiegsränge wieder zu verlassen.

Gruß

Bilder & video: http://infernokoblenz.net/fotos/0708/1.htm

13.8.07 23:36


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